• Termin: jährlich
  • Veranstaltungsort: Marburg
  • Referenten: Prof. Dr. Ulrich Lotzmann, Dr. Johannes Heimann und Ztm. Bruno Jahn
  • Preis: EUR 3.000,00 pro Teilnehmer zzgl. MwSt.
  • Downloads: Broschüre | Termine 2018

Beschreibung

Die Voraussetzung für ein restaurativ erfolgreiches  Behandlungskonzept ist die korrekte Erfassung des Funktions-zustandes des Kauorgans und – wenn nötig – die Wiederherstellung einer stabilen Funktion. Letzteres erfordert in erster Linie die Normalisierung der Muskelfunktion und eine stabile Kieferposition. Sind diese Voraussetzung nicht erfüllt, kommt es vielfach zu einer Craniomandibulären Dysfunktionen (CMD). Die Wiederherstellung der Funktion bei CMD-Patienten verlangt nach einem Behandlungskonzept, das konsequent umgesetzt wird. Auch dabei muss stets die Dysfunktion erfasst, die Funktion stabilisiert und schließlich die definitive Restauration erarbeitet werden.


On-Campus Module A, B, C und D

Hier werden jeweils in 1,5 tägigen Demonstrationskursen (teilweise am Patienten) die Aspekte der restaurativen Funktionsdiagnostik erarbeitet und direkt mit den Gesichtspunkten der restaurativen Therapie verknüpft. Gerne können die Teilnehmer auch Patientenfälle aus dem eigenen Praxis- und/oder Laboralltag in die Diskussion einbringen.

Programmablauf

Referenten und Themen Modul A und B

Referent: Prof. Dr. Ulrich Lotzmann, Universität Marburg
Kurstyp: 1,5 Tages-Kurs mit Demonstrationen

In den Modulen A und B sollen im Detail folgende Themen abgebildet werden:

1. Verfahren der Funktionanalyse (mit Patientendemonstrationen)

 Anamnese
• Klinische Funktionsanalyse
• Klinische Okklusionsanalyse
• Bildgebende Verfahren
• Instrumentelle Okklusionsanalyse
• Instrumentelle Funktionsanalyse (EMG und Bewegungsanalyse)

2. Verknüpfung der Einzelbefunde zu einer Verdachtsdiagnose und möglichen Differentialdiagnosen

3. Kausal- und symptombezogene Prä-Therapien

• Die Kieferrelationsbestimmung
• Okklusionsschienen und Langzeitprovisorien
• Okklusales Einschleifen und adhäsive Korrekturen
• Physiotherapie
• Medikation u.a

4. Prognostische Einschätzung möglicher Therapien

Zusätzlich werden Hands On-Übungen zur klinischen Funktionsanalyse sowie Patientenvorstellungen durchgeführt.

Ihre Lernziele: Der Teilnehmer soll Symptome einer kompensierten und dekompensierten CMD erkennen, eine gewebespezifische Verdachtsdiagnose formulieren und mögliche Kausalfaktoren im konkreten Patientenfall benennen können. Des weiteren soll der Teilnehmer eine diagnosebezogene Vorbehandlung planen und durchführen können.

Ihr Vorteil: Die Kursserie wird Ihnen helfen, bei der prothetisch-restaurativen Versorgung Ihrer Patienten
Behandlungsfehler zu vermeiden. Sie werden in der Diagnostik und Vorbehandlung sowie definitiven Therapie
von Patienten mit Kaufunktionsstörungen (CMD) sicherer werden.


Referenten und Themen Modul C und D

Referenten: Dr. Johannes Heimann, Frankfurt und Ztm. Bruno Jahn, Köln
Kurstyp: 1,5 Tages-Kurs mit Demonstrationen

In den Modulen C und D sollen im Detail folgende Themen abgebildet werden:

1. Modellanalyse und die Ermittlung patientenindividueller Funktionsdaten

 Die „Präzisionskette“
• Präzisionsabformungen mit I-Löffeln
• Gesichtbogen
• Bissnahme
• Dynamische Registrate
• Modellmontage und Artikulatorprogrammierung
• Die „Prothetikschiene“

2. Instrumentelle Funktionsanalyse

• Diagnostik und Therapie
• Bei welchem Befund und zu welchem Zeitpunkt sollte man den Patienten vermessen?

3. Übertragung einer Schienenposition in eine Rekonstruktion

• Herstellung der Artikulatorregistrate im Labor
• klinische Anwendung der Artikulatorregistrate
• Präparation nach Wax-up, funktionelle Präparation
• Übertragung der Arbeitsmodelle in den Artikulator
• Eingliederung der Arbeit, unterschieden nach Werkstoff und Arbeitsart. (Edelmetall, VMK, Silikatkeramik, Oxidkeramik und zahngetragen oder implantatgetragen)

4. Funktionelles Risikoprofil der Patienten

• Funktionelle Vorgehensweise bei Implantatversorgungen
• Anforderungen an Implantatsysteme unter funktionellen Gesichtspunkten
• Materialauswahl für die Rekonstruktion

Folgende Hands-on Übungen werden in die Module C und D integriert:

• Gesichtbogen
• Bissnahme
• Dynamische Registrate
• Modellpaare für Artikulatorregistrate, Prothetikschiene und Wax- up
• Gleichschalten der Modellpaare
• Modellmontage und Artikulatorprogrammierung
• Herstellung der Artikulatorregistrate im Labor
• klinische Anwendung der Artikulatorregistrate

Ihre Lernziele:

• Der Teilnehmer lernt den Unterschied zwischen dem funktionell einfachen und schwierigen Patienten und bekommt eine Strategie, diese Patientengruppen zu therapieren.
• Der Teilnehmer ist nach dem Kurs in der Lage, auf zwei unterschiedliche Arten Funktionsdaten zu ermitteln und anzuwenden.
• Der Teilnehmer lernt eine gefundene Schienenposition in die Rekonstruktion sicher zu übertragen.
Der Teilnehmer kennt die praktische Bedeutung zwischen statischer und dynamischer Okklusion. Das versetzt Ihn in die Lage entsprechend zu präparieren und nach der Eingliederung die Korrekturen deutlich zu verringern.
• Der Teilnehmer kennt die funktionellen Besonderheiten in der Impantatprothetik.
• Der Teilnehmer erlernt eine Behandlungssystematik mit der er vorhersagbar erfolgreich rekonstruiert.

Ihre Vorteile: Sie erkennen den funktionell anspruchsvollen Patienten und richten Ihre Behandlungsstrategie danach aus. Sie verringern Ihre prothetische Komplikationsrate.

Die Präparation der Zähne des Ober- und Unterkiefers kann zeitlich unabhängig voneinander erfolgen, ohne die provisorische Versorgung erneut entfernen zu müssen.

Alle Positionsveränderungen und Behandlungsschritte sind im Artikulator jederzeit nachvollziehbar. Die unsichere Kieferrelationsbestimmung im präparierten und anästhesierten Zustand wird nicht mehr benötigt. Der Mehraufwand rechtfertigt höhere Honorierung und Sie haben einen Imagegewinn durch Ihr professionelles Vorgehen.

Durch Einhalten der Präzisionskette reduziert sich die Gesamtbehandlungszeit und Sie haben einen Zeitgewinn beim Einsetzen. Die Patientenzufriedenheit ergibt sich aus einer stabilen reproduzierbaren Okklusion und einer gelungenen Ästhetik.

Anmeldung

Buchungsoptionen

Die Kosten pro Teilnehmer betragen EUR 3.000,00 zzgl. MwSt.

Persönliche Daten

Als Mitglied erhalten Sie 10% Rabatt auf diese curriculäre Fortbildung.

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