• Termin: jährlich
  • Veranstaltungsort: München
  • Referenten: Ztm. Rudi Hrdina, Ztm. Andreas Kunz, PD Dr. Florian Beuer, Josef Schweiger
  • Preis: EUR 3.000,00 pro Teilnehmer zzgl. MwSt.
  • Downloads: Broschüre | Termine 2017

Beschreibung

Das Curriculum steht unter der Schirmherrschaft des BDIZ EDI. Zielsetzung der Lerninhalte ist eine optimale prothetische Versorgung von Implantatpatienten. Die Teilnehmer lernen die Wechselwirkung zwischen medizinischen und konstruktiven Einflussgrößen in der Implantologie zu beherrschen. Von der Implantatplanung im Team über die Anfertigung einer provisorischen Versorgung bis zu den funktionellen Aspekten der definitiven Arbeit werden alle Bereiche eingehend behandelt.

Das Curriculum ist in drei On-Campus Module – jeweils 1,5-Tages-Kurse – und ein Off-Campus Modul untergliedert.

On-Campus Module A, B und C

Hier werden jeweils in 1,5-tägigen Demonstrationskursen die implantatprothetischen Aspekte von festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz auf Implantaten dargestellt. Dabei erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit Patientenfälle aus ihrem Laboralltag in die Diskussion einzubringen. Ein Ausflug in die Zahnmedizin stellt sicher, dass die interdisziplinäre Sichtweise nicht vernachlässigt wird.

Programmablauf

Modul A – Der zahnlose Patient – Abnehmbarer und bedingt abnehmbarer Zahnersatz

Referent: Ztm. Rudi Hrdina, Guntramsdorf/Österreich
Kurstyp: 1,5-Tages-Kurs mit Demonstration

Den zahnlosen Raum wieder mit funktioneller Ästhetik zu füllen, war schon immer eine der größten Herausforderungen der restaurativen Zahnheilkunde. In Relation zur klassischen Totalprothetik bekommt die interdisziplinäre Planung bei zahnlosen Implantatpatienten einen ganz besonderen Stellenwert. Ein diagnostisches Set- und Wax-up wird unabdingbar. Eine provisorisch-therapeutische Phase ist in vielen Fällen dringend anzuraten. Eindeutig bildet das Wissen um die Totalprothetik die Basis für das weitere Vorgehen.   

Im Modul A sollen im Detail folgende Inhalte abgebildet werden:

 Implantatsysteme
• Implantatplanung
• Halteelemente
• Studienmodelle
• Sprachgeführte Frontzahnaufstellung
• Diagnostisches Set- und Wax-up
• Provisorische Versorgungen
• Planungs- und Übertragungsschablonen
• Möglichkeiten der CAD/CAM-Technologie
• Die Okklusion
• Die Ästhetik
• Diskussion von Teilnehmerfällen

Modul B – Festsitzender Zahnersatz und komplexe Lösungen

Referent: Ztm. Andreas Kunz, Berlin
Kurstyp: 1,5-Tages-Kurs mit Demonstration

Immer mehr Patienten fordern festsitzende Versorgungen. Die Rekonstruktion verloren gegangener Gewebestrukturen mit roter und weißer Ästhetik, stellt bei komplexen Versorgungen die größte Herausforderung für das Team dar. Deshalb sind eine gute Planung und ein interdisziplinäres Vorgehen sehr wichtig. Bei der präprothetischen Planung stellt sich die Frage nach Aufwand und Nutzen. Die prothetischen Rekonstruktionsmöglichkeiten sind bei jedem Patientenfall situationsbedingt individuell, aber auch materialtechnisch unterschiedlich. Ergänzend zu den Grundregeln der festsitzenden Rekonstruktion und der Patientenanalyse werden Themengebiete wie „Die Rekonstruktion fehlender Gewebe“, „Die Ausformung periimplantärer Gewebe“, „Das Arbeiten mit therapeutischen Versorgungen“ und „Der Umgang mit höheren Kaubelastungen durch Implantate“ behandelt.

Im Modul B sollen im Detail folgende Inhalte abgebildet werden:

• Grundlagen der festsitzenden Implantprothetik
• Einzelzahnversorgung mit Implantaten
• Abutmentauswahl konfektioniert versus individuell
• Ausformung des Emergenzprofils
• Materialauswahl für festsitzende Implantatprothetik   (theoretisch & praktisch)
• Rekonstruktionen mit künstlichem Zahnfleisch (Komposit & Keramik)
• Das Arbeiten am Patienten: Fotografie & Ästhetische Analyse (theoretisch & praktisch)
• Teilbezahnte Patienten & Verschraubungen
• Therapeutische Versorgungsphasen I & II
• Komplexe festsitzende Rekonstruktionen
• Behandlungsstrategien und Abformtechnik (Berliner Konzept)
• Implantate und Funktion
• Fallbeispiele ß Diskussion von Teilnehmerfällen

Modul C – Der digitale Workflow in der Implantologie

Referenten: PD Dr. Florian Beuer und Josef Schweiger, LMU München
Kurstyp: 1,5-Tages-Kurs mit Live-OP

Die Automatisierung von Arbeitsabläufen ist auch bei der Herstellung von implantatgetragenem Zahnersatz inzwischen in vielen zahntechnischen Laboratorien zum Standard geworden. Die Entwicklung und Verbreitung von biokompatiblem Zahnersatz aus Hochleistungskeramiken wie Aluminiumoxid und Zirkonoxid ist eng mit der CAD/CAM-Fertigung verknüpft. Speziell in der Implantologie haben sich die Behandlungskonzepte etabliert, die vorwiegend auf CAD/CAM-Technologien basieren.

Im Modul C sollen im Detail folgende Inhalte abgebildet werden:

• Materialauswahl in der Implantatprothetik ß Implantatinsertion an Phantom-Modellen
• Der digitale Workflow in der Implantatprothetik ß Navigierte Schienenherstellung
• Ersatz von Doppelkronenpfeilern durch Implantate und CAD/CAM
• Das Münchener Implantatkonzept (mit Live-OP)
• CAD-Konstruktion eines individuellen Abutments und einer Krone
• Passive-fit-Konzepte in der Implantologie
• Individuelle keramische Abutments
• Fünf Schritte zum passgenauen CAD/CAM-Steg

Off-Campus Modul

Das Off-Campus Modul besteht aus derzeit neun Lektionen in Form von Videos im Internet, die von zu Hause aus vom Teilnehmer absolviert werden. Nach jedem Vortrag ist online ein Fragebogen zu beantworten. Bei richtiger Beantwortung des Fragebogens erhält der Teilnehmer jeweils ein Zertifikat zum Nachweis des Lernerfolgs. Eine Auflistung der einzelnen Lektionen finden Sie auf Seite 9 dieser Broschüre.

Anmeldung

Derzeit stehen noch keine Termine für das Curriculum Implantatprothetik fest.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns:
Linda Budell, l.budell@teamwork-media.de, Fon +49 8243 9692-14